<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547</id><updated>2011-10-14T13:39:07.124+02:00</updated><title type='text'>Der Deska in Schweden</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>14</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-8469769395010955112</id><published>2008-04-24T13:42:00.014+02:00</published><updated>2008-04-24T14:26:25.022+02:00</updated><title type='text'>Gitarrenrock vs. Pyttipanna</title><content type='html'>Schwedisches Brot wird nicht hart, es fängt vorher, jedoch nicht sonderlich zeitnah, an zu schimmeln. Zumindest das von mir gern genommene ungesüßte Mohrrübenbrot eines berühmten deutschen, aber auch in Schweden zu findenden Discounterriesen mit Stasivergangenheit, welches sich über mehrere Wochen lagern lässt, ohne seine Fluffigkeit zu verlieren. Ungleich länger noch lässt sich natürlich das von mir jedoch aus religiös-fanatischen Gründen verschmähte Knäckebrot ohne größere Pilzerscheinungen aufbewahren. Ähnlich flauschig wie die Sporenkolonien meines Karottenteiglaibes ist auch, und das ist nun letztlich eine viel größere Sensation, das Mikrofon des unglaublich hart rockenden Gitarristen und Sängers der Band Danko Jones, Danko Jones. Es lebe das Understatement. Aber so sind sie eben die Gitarristen, grundsätzlich meist liebenswerte Geschöpfe mit dem pathologischen Hang zur Selbstdarstellung. Oder um es mit den Worten des bedeutenden Philosophen, Organisten und letzten großen Meisters der musiknahen Klanggestaltung, Michael A. Patton, zu sagen, der seinerzeit (ich glaube es war in der '93er September-Ausgabe von entweder &lt;i&gt;Philosophie Heute&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Metal Hammer&lt;/i&gt;) ebenso treffend wie richtig zu konstatieren wusste: 'Wichsen. Das ist es, was Gitarristen wollen.' Das Patton'sche bildhafte Masturbieren ließ sich nun also vorletzte Woche auch wieder sehr eindrucksvoll in der Stockholmer Almhütte &lt;i&gt;Tyrol&lt;/i&gt; bewundern, wo Danko Jones (die Band) eine gelungene Rock'n'Roll-Darbietung ablieferten und Danko Jones (der Sänger/Gitarrist) mit einer gesunden Mischung aus Herumposen, solider Gitarrenarbeit und prolligen Zwischenansagen zu überzeugen wusste. Wäre da nicht das Mikrofon gewesen. Was treibt einen Menschen, der den tonnenschweren Ruf mit sich herumschleppt, ein besonders harter Hund zu sein, dazu, sich ein Puschel-Mikrofon vor die Zähne zu halten, wie es sonst nur bei volkstümelnden Schlagerdesastern und playbackender Fernsehgarten-Semiprominenz anzutreffen ist? Ok, es war wenigstens schwarz, aber trotzdem werde ich jetzt auf ewig nachts schweißgebadet aufschrecken, von dem furchtbaren Gedanken verfolgt, der arme Danko Jones leide an besonders empfindlichen, möglicherweise gar spröden und rissigen Lippen. Nur wenige Tage später manifestierte sich vor mir das optische Gegenstück zu Danko Jones, viel zu bunt und viel zu weich, mein Pyttipanna aus der Mensa!&lt;br /&gt;&lt;table width="500" height="155" align="center" margin="1" padding="1"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr padding="1" margin="1"&gt;&lt;td align="center" width="50%" padding="1" margin="1"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/danko3.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/danko4.jpg" alt="Photobucket" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td align="center" width="50%" padding="1" margin="1"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/DSC00015.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/DSC00016.jpg" alt="Photobucket" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;Danko Jones: Original (links) und Fälschung (rechts)&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Ist obig genannter kanadischen Musikantentruppe eine gewisse Farblosigkeit vorzuwerfen (vgl. Illustration), so  möchte ich gleichfalls aber auch nur ungern Nahrung in den diesjährigen Trendfarben für Dreiviertelleggins, Krachpink/Pastellgrün, in mich aufnehmen. Berüchtigt für groteske 'Haute Cuisine'-Kreationen wie karibisch angehauchte Frühlingsrolle an Pellkartoffel oder auch Fisch im Speckmantel an einem Stück Fleisch mit Wurst als Beilage hatten sich die Köche mit diesem optischen Feuerwerk mal wieder selbst übertroffen. Trotz der abschreckenden Farbwahl konnte die Kartoffelpfanne jedoch geschmacklich bezaubern und wäre meines Erachtens dank der hohen Fluffigkeit selbst für Menschen mit schweren Lippenleiden eine durchaus adäquate Schonkost. Ich kann mir gut vorstellen, daß gerade Danko Jones fast täglich weiches, rosafarbenes Pyttipanna in sich reinschaufelt. Nun ist aber gut, übertreiben sollte man es mit solchen Absurditäten auch nicht und so gönnte ich mir letztes Wochenende mal wieder einen Ausflug in meinen Lieblingsmusikschuppen, um bei normaler Nahrung normale Farben an normalen Menschen zu normaler Musik zu konsumieren. Die auf der Bühne grandiosen, mir bis dato aber unbekannten, schwedischen September Malevolance postrockten sich dort mit dem Aussehen skandinavischer Waldarbeiter und wunderbar melancholischen Klängen direkt in mein Herz und auch bei der Nachband Audrey kam keinerlei Langeweile auf, wobei mich vor allem deren Paukistin vollends überzeugen konnte. Ausschließlich mit ihrem versierten Trommelspiel versteht sich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-8469769395010955112?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/8469769395010955112/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=8469769395010955112' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/8469769395010955112'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/8469769395010955112'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/04/gitarrenrock-vs-pyttipanna.html' title='Gitarrenrock vs. Pyttipanna'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-1353062271802764064</id><published>2008-04-10T13:09:00.002+02:00</published><updated>2008-04-10T17:27:35.349+02:00</updated><title type='text'>Scheißleben trotz Kartoffelschnaps?</title><content type='html'>Als begeisterter Anhänger und großer Freund psychischer Gebrechen durfte ich mich vor einigen Tagen der Bekanntschaft einer mir bis dahin unbekannten Form depressiver Störung erfreuen. In der U-Bahnzeitung meines Vertrauens, der &lt;i&gt;Metro&lt;/i&gt;, berichtete eine Kolumnistin über das so genannte &lt;i&gt;Bullerbü-Syndrom&lt;/i&gt;, welches ihr, nun nach 31 Jahren, als Ursache für generelles Unbehagen, Missmut und Scheißleben auszumachen gelang. Dieses Syndrom beschreibt den Zustand, daß der Betroffene zwar jenes literaturbekannte, malerische Dörfchen in Småland seine Heimat nennen darf, jedoch weder mit Blondhaarigkeit, Blauäugigkeit (im physiologischen Sinne) noch dem ununterbrochenen Sonne-aus-dem-Arsch-Scheinen gesegnet zu sein scheint. Auch wenn sich das &lt;i&gt;Bullerbü-Syndrom&lt;/i&gt; nicht ausschließlich auf Småland beschränkt sondern in der Erweiterung durchaus von normalen Schweden beansprucht werden kann, bleibt dieser Defekt doch ein recht exklusives Vergnügen. Ebenso, wie das mir schon eher geläufige &lt;i&gt;Stockholm-Syndrom&lt;/i&gt;, welches auch nicht einfach so von Hinz und Kunz in Beschlag genommen werden darf. Mir kam dazu zweierlei in den Sinn: Wieviele seltsame Seelenschäden mit Schwedennamen gibt es denn eigentlich noch und kann man sich auch sein eigenes, beispielsweise, &lt;i&gt;Nynäshamn-Syndrom&lt;/i&gt; registrieren lassen? Wenn du, ja genau du, also ganz gepflegt einen Hau weg hast, dich aber in einschlägigen Lehrwerken unterrepräsentiert fühlst, sollte das eine schöne Möglichkeit sein, dem Abhilfe zu schaffen. Sowohl Informationen zu fancy Schweden-Geisteskrankheiten als auch Vorschläge zum &lt;i&gt;Nynäshamn-Syndrom&lt;/i&gt; dürfen natürlich wieder gerne gemailt/kommentiert werden. Hier noch ein kurzer Nachtrag zum letzten Text bzw. Kommentar, wo wir gelernt haben, welch tolle Worte man mit etwas Phantasie und Türkischkenntnis mit &lt;i&gt;'ü'&lt;/i&gt; bilden kann. Trotz eines reichen Schatzes an Umlauten nennt das Schwedische jenen Buchstaben nicht sein Eigen, weshalb eigens für das &lt;i&gt;Bullerbü-Syndrom&lt;/i&gt; dieser dem Deutschen entlehnt wurde. Der Laut &lt;i&gt;'ü'&lt;/i&gt; erfreut sich aber auch hier einer großen Beliebtheit, wird jedoch im Schriftverkehr entweder durch &lt;i&gt;'u'&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;'y'&lt;/i&gt; indiziert. Den Laut &lt;i&gt;'u'&lt;/i&gt; wiederum schreibt man &lt;i&gt;'o'&lt;/i&gt; und möchte man ein &lt;i&gt;'o'&lt;/i&gt; erklingen hören, so schreibe man &lt;i&gt;'å'&lt;/i&gt;. Es lebe die Sprachanarchie. Ziemlich genau 266 Kilometer südlich von Bullerbü, oder Bullerby wie's richtig heißt, am Südzipfel Schwedens gelegen, befindet sich der bestimmt ebenfalls malerische Ort Åhus, in welchem man auch gerne und viel die Sonne aus dem Arsch scheinen hat, ist dort doch eines der Werke von &lt;i&gt;Vin &amp; Sprit AB&lt;/i&gt; beheimatet, welches unter anderem das nach Billy-Regalen zweitwichtigste Exportgut Schwedens produziert, Absolut Wodka, und mit Schnaps ist ja auch in Schweden so richtig Kohle zu machen. Das mit der Sonne in Åhus scheint nun aber Geschichte zu sein, die Globalisierung schreitet unaufhaltsam voran und der fiese Franzose hat sich doch jetzt tatsächlich für 5,6 Millarden Euro den guten Absolut unter den Nagel gerissen. Ich sollte mich die Tage rasch noch eindecken. Trotz des Versprechens die Arbeitsplätze in Schweden zu halten, treibt der Verlust eines Teils der schwedischen Identität unzählige verzweifelte Menschen auf die Straßen und vor allem ins Fernsehen, wo Politiker reihenweise in Tränen ausbrechen und Weinexperten abstruse Getränkeempfehlungen aussprechen. So lässt sich beispielsweise in der Onlineausgabe der &lt;i&gt;Dagens Nyheter&lt;/i&gt; in einem kleinen Filmchen bestaunen, wie Weinkenner und –autor Bengt-Göran Kronstam und Reporterin Astrid E. Johansson gemeinsam ein neues  Trendgetränk kreieren und sich das ganz gepflegt hinter die Binde kippen. Es handelt sich dabei um die Fusion von Absolut Wodka mit der neuen französischen Eigentümer-Brühe Pernod. Anschauen lohnt (&lt;a href="http://webbtv.dn.se/index.aspx?id=3582" target="_blank"&gt;Link&lt;/a&gt;) und ruhig mal nachmachen! Ich habe mich nach Sichtung des Beitrags unverzüglich auf den Weg gemacht und Pernod gekauft, um die gezeigte Kult-Mischung aus Wodka (48%), Anisschnaps (48%) und Wasser (4%) gleich mal selbst auszuprobieren und kann somit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit behaupten, daß besagte DN-Schnapspanscher gewiss nach Leeren ihrer Gläser den Weg nach Hause nicht mehr ohne fremde Hilfe bewältigen konnten. Ich für meins war jedenfalls mehr als froh schon zu Hause zu sein. Aber wahrscheinlich genau das Richtige für ein gemütliches schwedisches Vorglühen.&lt;br /&gt;So, wie ich eben in der U-Bahn gesehen habe, läuft heute wieder die berühmte Stockholmer Psychotherapie-Messe an. Da werde ich am Samstag mal die neusten Trends und Syndrome auf dem Markt bestaunen gehen, ist ja vielleicht auch etwas Neues für mich dabei, wäre mal an der Zeit. Abschließend möchte ich gerne noch zu ausschweifenden, hemmungslosen Hamsterkäufen von Absolut Wodka aufrufen. Wer dann nicht wissen sollte, was er mit ner Palette Schnaps anfangen soll, darf mir das Zeug anschließend auch gerne schenken. Da bin ich mal nicht so...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-1353062271802764064?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/1353062271802764064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=1353062271802764064' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/1353062271802764064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/1353062271802764064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/04/scheileben-trotz-kartoffelschnaps.html' title='Scheißleben trotz Kartoffelschnaps?'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-687379680862470558</id><published>2008-04-01T00:13:00.008+02:00</published><updated>2008-04-02T15:29:54.037+02:00</updated><title type='text'>Ich nehme das 'L' und löse 'Modelllegastheniker'</title><content type='html'>Mit großem Erstaunen ob der mannigfalten Informationen habe ich &lt;a href=" http://www.blogger.com/profile/08266231771105823633" target="_blank"&gt;Carstens&lt;/a&gt; Kommentar gelesen, wenn mich dieser gleichfalls aber auch ein wenig traurig gestimmt hat. Daß mein ach so geliebter Buchstabe &lt;i&gt;L&lt;/i&gt; doch derart rar sein sollte im trögen Deutsch, hätte ich nicht zu vermuten gewagt, dabei lässt er sich doch auch von ungeübter Hand recht einfach nachzeichnen, ganz im Gegensatz zu dem nur unwesentlich minder häufigen Buchstaben &lt;i&gt;G&lt;/i&gt;. 3.44% liegt ja noch unter der statistischen Wahrscheinlichkeit von 3.85% (bei gleichmäßiger Verwendung aller sechsundzwanzig im deutschen üblichen Lettern). Ich habe das natürlich mal auf die Schnelle nachgeprüft und dabei festgestellt, daß ich das &lt;i&gt;L&lt;/i&gt;  weitaus häufiger verwende als der gemeine Deutsche, im Durchschnitt nämlich bei 3.64 von einhundert Anschlägen. In meinem letzten Text ließ sich dies, dank solch wunderbarer Wörter wie Lamellenjalousie (25.00% &lt;i&gt;L&lt;/i&gt;-Gehalt) und den bereits erwähnten Rollläden (33.33% &lt;i&gt;L&lt;/i&gt;), sogar auf 4.01% steigern, wobei die Tatsache erwähnenswert bleibt, daß ein Schriftzeichen ab einem Anteil von 4.00% als häufig gilt. Ich plädiere daher zukünftig im Schriftverkehr weniger oft zwanghaft auf wichtige Wortschöpfungen wie Rollladenlamelle (37.50%) oder volllullen (50%!!!) zu verzichten. Wie kürzlich eine Erhebung der &lt;i&gt;GdfS&lt;/i&gt; (Gesellschaft für deutsche Sprache) zutage brachte, sind solch anmutige Vokabeln mit mehr als zwei gleichen Konsonanten dank der längst überfälligen Rechtschreibereform nunmehr keine exotischen Ausnahmeerscheinungen sondern fester Bestandteil der deutschen Sprache geworden. Und wer hat dabei wohl die Nase vorn? Das &lt;i&gt;L&lt;/i&gt;! Nur 3.44% am Gesamtwortschatz, aber dann die ganze große Nummer im Trashkonzert. Mit knapp 200 Wortbeispielen vermag das &lt;i&gt;L&lt;/i&gt; sogar seinen, als Einzelbuchstaben deutlich weiter verbreiteten Kollegen &lt;i&gt;S&lt;/i&gt;, 7.27% Durchschnittsvorkommen aber nur 199 Wortbeispiele, auf Platz zwei zu verdrängen. Doch das war's dann ja auch schon mit dem &lt;i&gt;L&lt;/i&gt;-Fetisch. Wem das nicht genügt, der muss zur Befriedigung seiner Obsession fremder Leute Sprache erlernen. Das Türkische böte beispielsweise, wenn es auch sonst nicht viel phonetisch attraktives bietet, mit 5.75% einem eine schöne Möglichkeit sich auszutoben. Für das Schwedische war leider auf die Schnelle keine vergleichbare Statistik aufzutreiben, doch ich habe mal in zwei Büchern kurz nachgezählt und kann somit verkünden, daß auch der Skandinave kein Kostverächter bezüglich wohlklingender Konsonanten zu sein scheint, nutzt er doch das &lt;i&gt;L&lt;/i&gt; mit einer durchschnittlichen Häufigkeit von 5.59%. Und so kann man hier gerne und oft solch wundervolle Sentenzen verlauten lassen wie den Folgenden. Jag samlar lidelsefullt illvilligt lite lullull till min lille lila lägenhet. Man kann auch andere schöne Sätze sagen, die wahrscheinlich auch grammatikalisch weniger fehlerbehaftet sind, aber diesen sage ich besonders gerne und auch hin und wieder mal nur des Satzes wegen. Man achte dabei besonders auf den Akkusativ (für den der's nicht gleich gesehen hat, der Akkusativ ist 'lullull'), welcher zu unglaublichen 71.43% aus &lt;i&gt;L&lt;/i&gt; besteht. Was der Satz heißt, wird uns bestimmt &lt;a href=" http://www.blogger.com/profile/00307464132140772529" target="_blank"&gt;Daniels&lt;/a&gt; besoffener Schwedenbabelfisch, wo auch immer er den gefunden hat, unten im Kommentar verraten. Ich freu mich schon. Manch einer mag nun vielleicht einwenden, daß das Schwedische ja, nicht nur auf Grund seiner &lt;i&gt;L&lt;/i&gt;-Lastigkeit, eine nicht grundsätzlich zu verschmähende Sprache sei, einem die Kenntnis dieser aber, mal abgesehen davon, daß man sich in lustiger Runde bei Sportzigarette an dem trolligen Klang erfreuen kann, so gar keinen Nutzen brächte. Und das ist auch völlig korrekt. Bringt garnix. 0.13% der Weltbevölkerung sprechen schwedisch, wozu sollte ich mir da die Zunge verbiegen. Doch Vorsicht, das ist vielleicht etwas kurz gedacht. Auf der Erde mag das Schwedische gewiss nie von Nöten werden, doch womöglich auf erdnahen Trabanten. Wer sich in circa fünf Jahren denkt, och nö, nich immer Malle, komm, wir fliegen mal zum Mond, der wird froh sein, die Zeichen der Zeit richtig gedeutet und den VHS-Kurs Skandinavistik belegt zu haben. Schon im Jahr 2012 soll es soweit sein, dann wird, wenn es nach &lt;a href=" http://www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?d=147&amp;a=186500" target="_blank"&gt;Mikael Genberg&lt;/a&gt; aus Västerås geht, eine kleine rote Schwedenhütte auf den Mond gezimmert, die Pläne sind gemacht, die Russen haben die Rakete schon betankt, was noch fehlt, ist die Kohle, aber die bekommen sie schon noch zusammen. So denn, vi ses på månen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Text enthält nun sogar 4.61% &lt;i&gt;L&lt;/i&gt;. Ich muss gleich morgen nen Antrag bei der &lt;i&gt;GfdS&lt;/i&gt; stellen, auf daß das &lt;i&gt;L&lt;/i&gt; endlich in die Riege der häufigen Lettern aufgenommen werde...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-687379680862470558?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/687379680862470558/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=687379680862470558' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/687379680862470558'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/687379680862470558'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/04/ich-nehme-das-l-und-lse.html' title='Ich nehme das &apos;L&apos; und löse &apos;Modelllegastheniker&apos;'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-7716710414313766118</id><published>2008-03-23T20:39:00.003+01:00</published><updated>2008-03-25T13:44:23.405+01:00</updated><title type='text'>Spezialshampoo gegen Einsamkeit im öffentlichen Personennahverkehr</title><content type='html'>Ich bin weiterhin ernsthaft beunruhigt. Den Anlass für meine Unausgeglichenheit stellt jedoch nicht mehr das potentielle Nichtverstehen skandinavischer Zeitungsartikel dar, sondern begründet sich vielmehr in der Erkenntnis mit der Mutmaßung aussterbender Schweden nicht völlig daneben gelegen zu haben. Die verschwinden nämlich manchmal einfach so. Der Tag hatte ohnehin schon nicht besonders erfreulich begonnen, als mir gegen 5:20 (kein Scheiß) die Sonne mit überheblichem Grinsen die kläglichen Reste meines eh mehr als jämmerlichen Schlafes zu rauben versuchte. Entgegen des Archetypus eines schwedischen Winters findet man hier, auch zur großen Überraschung meinerseits, sehr wohl Erscheinungen die im &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/malarh.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px;" src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/malarh_l.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Zusammenhang mit unserem Zentralstern stehen, Schweden, zumindest in den hiesigen Breiten, ist keineswegs von Oktober bis April nur dunkel und trüb, das Problem hierbei ist lediglich das Timing. Denn was bitteschön nutzen einem Sonnenstrahlen um halbsechs morgens, wenn das Gestirn, nachdem man sich dann zu viel zu früher Stunde aus dem Bett gequält hat, einem spottend für den Rest des Tages wie gewohnt hinter grauen Wolken und Schneewehen die kalte Schulter darbietet? Ok, man kann sich wieder intensiv der vielleicht in letzter Zeit etwas zu kurz gekommenen Winterdepression zuwenden. Man könnte auch einfach die Rollläden schließen und weiterknacken. Wenn man könnte, denn unter Berufung auf meinen reichen Erfahrungsschatz bezüglich schwedischer Schlafzimmer, lasse ich mich gerne zu der Pauschalisierung hinreißen, daß der Schwede keine Rollläden besäße. Nur äußerst dürftige, lichtdurchlässige Lamellenjalousien. Mag sein, daß man sich nach Jahren nahe des Polarkreis auch zu ungewöhnlicher Zeit über jede Art der Sonnenbestrahlung freuen kann, ich für meins hätte gerne, wenn es denn der enorme bauliche Aufwand nicht verböte, meine absolut lichtundurchlässigen Rollläden zurück, die gleich welcher Jahres- noch Tageszeit einem immer absolute Dunkelheit garantieren. Is' aber nicht, und so musste ich wohl oder übel raus. Nach einigen Koffeinexperimenten mit meinem neuen Espressokocher fühlte ich mich zwar noch lange nicht bereit, aber zumindest körperlich befähigt, den Arbeitsalltag aufzunehmen. Was ich besser gelassen hätte, denn so musste ich mich auf dem morgendlichen Weg zur Uni plötzlich und unerwartet in einer surrealen, geradezu Lynchesken Wahnwelt wieder finden. Die Tunnelbana-Linie 14 Richtung Mörby Centrum gehört um acht morgens sicherlich nicht zu den einsamsten Flecken dieser Welt, zu eben jener Stoßzeit mag es oft schwer sein, überhaupt noch in die überfüllte U-Bahn zu gelangen, geschweige denn einen Sitzplatz zu ergattern. Mir fiel bereits beim Besteigen des Zuges der ungewöhnliche Mangel an Mitinsassen auf, ob dessen es sich ja eigentlich noch nicht grundsätzlich gleich zu grämen lohne. Die Mulmigkeit ließ sich jedoch erheblich steigern, als ich einige Stationen später, durch flackerndes Licht irritiert, von meinem Schmöker aufschaute und feststellen musste, daß ich nun völlig allein im Abteil war. Daß die Schweden so schnell aussterben würden, hätte ich jetzt aber auch nicht gedacht. Nun saß ich also alleine in einem U-Bahn-Waggon, das Licht ging aus, kurz darauf wieder an, flackerte, ging wieder aus, die Dunkelheit wurde nur durch das Licht aus dem Nachbarwaggon durchbrochen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/tunnel.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/tunnel_l.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Äußerst seltsam. Das ganze Schauspiel wurde außerdem aus dem &lt;i&gt;Off&lt;/i&gt; von schaurigen blechernen Orchesterklängen untermalt. Dies zumindest vermute ich mal, bestätigen kann ich es im Nachhinein nicht, habe ich doch vorsichtshalber den iPod in den Ohren behalten, da ich mir bei einer weiteren Steigerung der Mulmigkeit gewiss das erst jüngst erstandene Gewand eingenässt hätte. Gestört hätte das aber auch keinen. War ja keiner mehr da. Wie mir aus intensiven Studien einschlägiger Filmkunst bekannt war, treten solche U-Bahnstromausfälle, ebenso wie Flackerlicht in Nebelbänken auf nächtlicher verlassener Autobahn, jedoch niemals als Solitärereignis auf, sondern werden grundsätzlich von Collateralmerkwürdigkeit begleitet, genreabhängig Zombies, Aliens, Naturkatastrophen oder aber auch hin und wieder dem Wiedererlangen des Bewusstseins in fremdem Körper. Den Rest der Reise wartete ich daher, in trockenen Hosen und einsamen Abteil, angestrengt den Klängen Amy Winehouse' lauschend, ob des wohl Folgenden. Da bis zur Station &lt;i&gt;Universitetet&lt;/i&gt; aber weder fremdartige Wesen noch Katastrophen mich heimzusuchen gedachten, hatte ich offensichtlich nochmal Glück im Unglück gehabt, war ich denn dann wohl nur das Opfer einer Metamorphose geworden. Sicher, ärgerlich genug, bedarf es doch gewiss einiger Zeit sich mit dem neuen fremden Körper erst einmal anzufreunden, womöglich benötigt man sogar neue Kleider oder gar Spezialshampoo für trockenes, splissiges Haar. Werden bei sowas eigentlich auch Charaktermerkmale, mentale Gebrechen und ähnliches übertragen? Eigene Erfahrungsberichte dürfen gern gemailt werden. Auf dem verbleibenden Fußweg zum Institut stellte ich dann zur Erleichterung fest, dass es sich offenbar nur um ein lokales Problem gehandelt hatte, zumindest die Menschen auf dem Campus schienen wohlauf. Zur Freude über die, wenigstens vorübergehende, Weiterexistenz der Schwedinnen gesellte sich während einer ersten Bestandsaufnahme am Institutsspiegel auch die Freude am eigenen Körper, war doch die Verwandlung noch recht glimpflich verlaufen, bis auf den Ansatz einer Halbglatze war nix groß passiert. Damit kann ich leben. Brauch ich wenigstens kein teures Spezialshampoo. Trotzdem, unter solchen Umständen zu arbeiten, wäre fahrlässig. Ich nahm lieber den Bus nachhause, kaufte mir von dem am Spezialshampoo gesparten Geld teuren Wein und trank diesen auf der Couch aus. Der Tag war sowieso gelaufen. Skål.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-7716710414313766118?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/7716710414313766118/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=7716710414313766118' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/7716710414313766118'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/7716710414313766118'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/03/spezialshampoo.html' title='Spezialshampoo gegen Einsamkeit im öffentlichen Personennahverkehr'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-8311907458867155311</id><published>2008-03-17T18:21:00.002+01:00</published><updated>2008-03-18T14:24:13.121+01:00</updated><title type='text'>Bäume und Bomben</title><content type='html'>Bäume! Überall Bäume! Das schwedische Königreich ist zu 52% mit Wald bedeckt und der wächst und gedeiht dank unseres neuen molligwarmen Klimas überaus prächtig und breitet sich immer immer weiter aus. Wer weniger gut gedeiht, ist der Schwede, der mit durchschnittlich 1,85 Kindern deutlich unter der Reproduktionsschwelle liegt und auf Grund seiner ohnehin recht überschaubaren Anzahl kurz vor dem Aussterben steht. Äußerst schade eigentlich! Um nun nicht innerhalb kürzester Zeit dem wuchernden Wald zum Opfer zu fallen, erdachte sich der Schwede eine pfiffige Geschichte, der Naturgewalt Herr zu werden. So werden täglich präzise 1,17% des Waldes abgeholzt, kleingehäxelt und mit farbenfroher Illustration sowie mehr oder minder informationsschwangeren Lettern bedruckt in der Stockholmer U-Bahn für lau unter das Volk gebracht, wobei auf die schätzungsweise einskommafünf Millionen Bewohner des Großraum Stockholms geschätzte sechs Millionen Zeitungen kommen. Das hierbei führende Blatt &lt;i&gt;Metro&lt;/i&gt; unterhält an jedem &lt;i&gt;Tunnelbana&lt;/i&gt;-Eingang neben den etlichen Zeitungsspendern auch gleich noch eigene entsprechende Altpapiercontainer, in denen der Reisende die Informationsschriften nach intensiver Studie dann auch schön entsorgen sollte. Da sich jedoch nicht jeder U-Bahngast wirklich daran hält, kann man morgens auf dem Weg zur Arbeit auf seinem Sitzplatz auf ein reichhaltiges Sortiment an Schundblättern zurückgreifen, in denen man dann interessante Neuigkeiten erfahren darf wie die folgende. Ein stockholmer Club, der etwas auf sich hält, pflegt es in der Regel, lange Menschenschlangen vor dem Eingang aufzureihen, wobei die Länge der Schlange nur selten mit dem Fassungsvermögen bzw. bereits anwesenden Gästen korreliert, man sich nach zwanzig Minuten in der Kälte durchaus hin und wieder über leere Läden wundern darf, oder dann trotzdem weggeschickt wird. Auch in Zeiten der Klimaerwärmung macht das nicht wirklich Freude. Um die Diskriminierung von Disco- und Clubbesuchern zu unterbinden, wird nun im Stadtrat gefordert, dass alle entsprechenden Etablissements, die Regeln für den Einlass offen am Eingang ausweisen, so dass keiner mehr sagen kann, 'et iss voll, du komms hier nisch rein'. Die grüne Opposition geht hierbei noch weiter und möchte gerne überall rechnergesteuerte Systeme aufbauen, die den Publikumsverkehr in Echtzeit kontrollieren und den noch verfügbaren Platz im Schuppen illustrieren. Aber ist der Sinn eines Türstehers nicht gerade eine ordentliche Diskriminierung? Doch wenn man ohnehin schon alles von Rechnern überwachen lassen will, wäre es ja vielleicht auch einfach, einen Rechner, ganz objektiv entscheiden zu lassen, wer reinkommt. Der scannt dann kurz mit ner Webcam den potentiellen Gast, gleicht mit dem Standardprofil des Wunschgastes ab und kommt dann zu dem Ergebnis: 'Du siehs scheise aus, du komms hier nisch rein'. Computer lügen nicht und wenn man dann nicht reinkommt, weiß man auch mit Sicherheit, dass man heute mal wieder einfach scheiße aussieht. Doch nicht nur hässliche Menschen vor Tanzlokalitäten beschäftigen die Politik, sondern man muss sich noch mit einer Reihe nicht minder schwerwiegender Probleme rumärgern. Vor kurzem erschütterte eine Autobombe die stockholmer Innenstadt im Vasastan-Viertel. Mein erster Gedanke hierzu war verständlicherweise, dass wohl wieder irgendein spaßiger Skandinave zurecht unanständige Witze über fremder Leute Propheten gerissen hätte, aber zum einen werden ja, was man bei all der medialen Hetze nicht vergessen sollte, immernoch drei von einhundert Bomben weltweit &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; von flaggenverbrennenden Islamisten gezündet und wenn dann doch, so hat sich ja wohl Den Haag schon für die nächste vorzeitig qualifiziert. Bei der Vasastan-Bombe handelte es sich eher um eine typisch schwedische Bombe, eine ganz liebe, bei der keine Menschen verletzt, die Umwelt geschont und nur ein paar Autos und Fensterscheiben zerstört werden. Außerdem neigt der Schwede, was ihn vom sprachverwandten Dänen oder Holländer unterscheidet, eher dazu, zunächst einmal vor der eigenen Haustüre zu kehren und getreu der Leitkultur eigenen Propheten ans Bein zu urinieren. So weiß die &lt;i&gt;Metro&lt;/i&gt; in ihrer Mittwochsausgabe zu vermelden, dass Jesus schwul war. Sie stützt sich dabei auf neuste Erkenntnisse, die im Rahmen einer Doktorarbeit zu jenem Sujet zu Tage kamen, wonach der Sohn Gottes tatsächlich Johannes geliebt haben soll. Also nicht einfach so, sondern so richtig. Im Verlauf des Artikels kommt auch Erzbischof Wejrud zu Wort, doch anstatt den kleinen Exorzismus für Unterwegs auszupacken, lässt dieser nur wissen, dass das ja auch eigentlich nicht sooo schlimm wäre und Jesus ja hauptsächlich doch Gott geliebt hätte. Die sind einfach alle so lieb. Wenn das der Ratze wüsste!&lt;br /&gt;Mit Erschrecken musste ich heute nun lesen, dass circa zwanzig Prozent des in Zeitungen Geschriebenen selbst von schwedischen Muttersprachlern nicht korrekt verstanden würde. Ich bin ernsthaft beunruhigt. Demnach ist zu vermuten, dass bei mir wohl noch deutlich weniger richtig ankommt. Jetzt lese ich aber immer nur knapp ein Drittel des ganzen Machwerks und wenn ich da dann auch noch gerade die dreißig Prozent erwische, die ich ohnehin schon nicht korrekt verstehe, na dann gute Nacht. Ist also auch genau so gut möglich, dass das gesamte eben Gelesene komplett dummes Zeug ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-8311907458867155311?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/8311907458867155311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=8311907458867155311' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/8311907458867155311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/8311907458867155311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/03/bume-und-bomben.html' title='Bäume und Bomben'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-2045551788055503574</id><published>2008-03-10T23:02:00.001+01:00</published><updated>2008-03-10T23:04:08.428+01:00</updated><title type='text'>Ich bin die Ecke aller Räume</title><content type='html'>Genau! Dieses unbestimmte Gefühl befällt mich auch hin und wieder einmal und daher war es schön auf deutschbetitelten Plakaten an der nördlichen Mälarstrandpromenade zu sehen, dass ich mit diesem Problem nicht ganz allein auf dieser Welt bin, denn Annika von Hausswolff scheint hierbei auch nicht vom Schicksal verschont worden zu sein, weshalb sie kurzerhand eine Ausstellung mit Installationen und Fotographien zu diesem, unverständlicherweise in der Öffentlichkeit zumeist totgeschwiegenen Thema auf die Beine gestellt hat. Mein Weg führte mich daher in Richtung Freihafen in die Gallerie &lt;i&gt;Magasin Tre&lt;/i&gt;, wo man nun für erfreulich wenig Geld viele bunte Bilder betrachten durfte. Aber so ganz werde ich diese Art moderner oder besser postmoderner Kunst wohl nie verstehen. Obwohl, viel zu verstehen gibt es womöglich gar nicht? Das Repertoire von Hausswolffs hatte seinerseits erfreulicherweise für viele verschiedene Geschmäcker ordentlich was zu bieten, nicht für alle, aber man kann's ja auch nicht jedem recht machen, doch so wurden eigens für mich schöne Pflanzen-Stillleben (mit Armen oder Beinen dazwischen) gezeigt, manch anderer erfreute sich vielleicht mehr an Fotographien kleiner Kinder mit Kettensäge oder Heizkörpern und wieder anderen mögen besonders die masturbierenden Menschen in braungemustert tapezierten Räumen zugesagt haben. Die fand ich jetzt etwas unästhetisch, aber was soll's.&lt;br /&gt;Doch hier vielleicht nun noch etwas mehr zum Thema Bilder, denn an dieser Stelle mag sich der geneigte Leser vielleicht endgültig fragen, weshalb er denn eigentlich die ganze Zeit Leser sein muss und nicht Betrachter sein darf, Bilder kucken ist doch viel angenehmer als wirre Schachtelsätze zu entschlüsseln. Wo sind denn bloß die vom Indien-Blog bekannten Impressionen abgeblieben? Ursprünglich hatte ich mir für 'Der Deska in Schweden' vorgenommen, nur noch Bilder zu posten, diese vielleicht ab und an zu kommentieren, ein schönes kleines Fotoblog, denn ich hatte gar keine Lust und Muße zu schreiben, doch dann sollte ich aus Verlegenheit doch wieder zum Schreiben verdammt werden, da ich die Rechnung ohne den Fotoapparaten gemacht hatte, zu dem ich ja bekanntermaßen, und wie von unabhängigen Experten bestätigt, ein recht gestörtes Verhältnis habe, was durch folgende Anekdote unterstrichen werden soll. Rechtzeitig zu meiner Indienreise im letzten Herbst hatte ich mir eine schöne, kleine aber vielpixelige Digitalkamera geleistet, denn die Vermutung lag nahe, dort vielleicht das ein oder andere Unbekannte und Sonderbare auf Polaroid bannen zu können. Und so knipste ich mir die Finger wund bis nach knapp drei Wochen der Akku einer Auffrischung bedurfte, was ich leider nicht bewerkstelligen konnte, da ich, wo und warum auch immer, irgendwo auf dem Weg zwischen Saarbrücken und Bangalore das Ladegerät verloren hatte. Glücklicherweise lieh mir der Räff seine Kamera für den Rest der Zeit und die Welt war wieder ganz und gar rosarot. Mittlerweile habe ich mir ein Ersatzladegerät gekauft und sollte damit auch wieder in der Lage sein, ohne fremde Hilfe mit tollen Bildern mein Tagebuch gepflegt aufzumotzen. Doch gibt es an einer modernen Digitalkamera nicht nur ein sondern insgesamt zwei Kabel zu verlieren und eben dieses zweite, das zum Bilder auf den Rechner ziehen, habe ich nun, wo und warum auch immer, irgendwo auf dem Weg zwischen Saarbrücken und Stockholm verloren. Ja, ja, wie sich die Ereignisse doch gleichen. Doch hier schließt sich nun der Kreis, denn genau gegenüber eines Annika von Hausswolff-Plakates am Norr Mälarstrand fand ich dann − recht zufällig und etwas versteckt gelegen − einen Fotoladen, wo man mir ohne viele Worte ein passendes hochpreisiges Kabel verkaufte, so dass ich jetzt endlich wieder mit duften Impressionen prahlen kann. Und biddeschön...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table width="56%" height="190"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width="33%" align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/97s.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/97l.jpg" border="0" alt="Photobucket" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mälarstrand&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width="33%" align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/101s.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/101l.jpg" border="0" alt="Photobucket" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Riddarholmen und Södermalm&lt;/td&gt;&lt;td width="33%" align="right"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/105s.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/105l.jpg" border="0" alt="Photobucket" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Stadshuset&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table width="56%" height="190"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width="33%" align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/109s.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/109l.jpg" border="0" alt="Photobucket" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Arrhenius-Laboratoriet&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width="33%" align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/112s.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/112l.jpg" border="0" alt="Photobucket" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Campus&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width="33%" align="right"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/115s.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/115l.jpg" border="0" alt="Photobucket" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mälarhojden&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;table width="56%" height="190"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width="33%" align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/107s.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/107l.jpg" border="0" alt="Photobucket" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gamla Stan&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width="33%" align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/91s.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/91l.jpg" border="0" alt="Photobucket" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Solna im Schnee &lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width="33%" align="right"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/113s.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://i265.photobucket.com/albums/ii201/ooodskooo/113l.jpg" border="0" alt="Photobucket" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bullerbü lässt grüßen&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-2045551788055503574?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/2045551788055503574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=2045551788055503574' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/2045551788055503574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/2045551788055503574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/03/ich-bin-die-ecke-aller-rume_10.html' title='Ich bin die Ecke aller Räume'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-9157616107800732330</id><published>2008-03-09T13:32:00.000+01:00</published><updated>2008-03-11T22:39:25.640+01:00</updated><title type='text'>Jag är hörnet av alla rum</title><content type='html'>Fan! Samma obestämd konstig känsla drabbar mig också till och från och så det kändes väldigt bra att läsa på tysk-betitlade plakat vid norra Mälarstranden att jag inte är alldeles ensamt på världen med detta problem eftersom Annika von Hausswolff syns vara inte heller förskonat av öden, varför utan vidare hon lyckades få till stånd en utställning med installationer och foto beträffande temat, ett tema som, helt oförståeligt för mig, blir mestadels ignorerad av allmänheten…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Verdammte Scheiße aber auch…! Sorry! Ich wurde wohl von der fiesen Schweden-Mafia gehackt. Die Schweine! Ich versuche es einfach später nomma…&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-9157616107800732330?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/9157616107800732330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=9157616107800732330' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/9157616107800732330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/9157616107800732330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/03/jag-r-hrnet-av-alla-rum_09.html' title='Jag är hörnet av alla rum'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-8894782566029514346</id><published>2008-03-03T10:41:00.002+01:00</published><updated>2008-03-03T17:02:03.320+01:00</updated><title type='text'>Butze ohne Häschen</title><content type='html'>Ich werde sie vermissen, die süßen Häschen, die mich gerne beim frühsportlichen Laufen im Park hinter meiner Wohnung in Solna begleitet haben. Eigentlich waren es ja gar keine echten Hasen, es waren Karnickel, wilde Karnickel, die dafür aber recht zutraulich den &lt;i&gt;Huvudsta Gård&lt;/i&gt; bevölkerten. Doch nun war es an der Zeit mal wieder Adjö und Hejdå zu sagen, denn bis auf eben jene Nager gab es an und für sich keinen weiteren Grund, länger als nötig hier wohnen zu bleiben. Obwohl ich mich schon langsam resignierend mit einem Daueraufenthalt und dem Gedanken abgefunden hatte, mich in den IKEA-Shuttlebus zu setzen, um meine nackten Wände mit etwas floralem Zierrat zu veredeln. Hier vielleicht einige Zeilen zum stockholmer Wohnungsmarkt, denn dabei haben sich die Schweden einige besonders pfiffige Eigenheiten erdacht. So unterscheidet man zwischen 'hyresrätt' (Mietrecht) und 'bostadsrätt' (Wohnrecht), wobei man bei ersterem einfach mietet, letzteres sich durch Zahlung einer horrenden Summe erkauft, was prinizipiell einer Eigentumswohnung gleich kommt, mit dem kleinen Unterschied, dass man trotzdem mietähnliche Abgaben leistet. Keine Ahnung an wen! Für 'bostadsrätt' habe ich kein Geld und muss daher normal mieten, was nun aber einfacher erscheint, als es denn in der Praxis wirklich ist, denn um in Stockholm mieten zu können, muss sich der Obdachlose zunächst bei einer (oder besser allen) 'bostadskö' anmelden, virtuelle Warteschlangen staatlich kontrollierter Wohnungsvermittlungsagenturen, über die nahezu der gesamte Mietmarkt abgewickelt wird. Der Haken daran ist nun aber wieder, dass die Vergabe von Wohnungen schön sozialistisch nach Wartetagen erfolgt. Für manche Stadtteile braucht man nur relativ wenige Wartetage, so dass man in Saarbrücken-Burbach-like Rinkeby bereits nach einen Jahr einen Zuschlag erhaschen kann, möchte man jedoch lieber im Altbau auf Söder nächtigen, kann man sich auch ruhigen Gewissens die nächsten acht Jahre noch etwas anderes vornehmen, denn das kann sehr, sehr lange dauern. Ich habe zurzeit einhundertachtzehn Wartetage und damit nicht einmal Aussicht auf ein Wohnklo in Rinkeby. Für mich bestand daher die einzige Chance eine Butze 'zweite Hand' zu ergattern. Inhaber eines 'hyresrätt' bzw. 'bostadsrätt' wird gestattet, dieses unterzuvermieten, wenn sie beruflich für einen begrenzten Zeitraum im In- oder Ausland außerhalb Stockholms tätig werden. Solche 'andra hand'-Wohnungen findet man dann in Zeitungsannoncen und speziellen Internetportalen, schreibt ne kurze Mail über sich selbst und dass man interessiert ist und wartet und wartet und wartet. Nach einem Monat der intensiven und vielgleisigen Wohnungssuche konnte ich zwar auf über zweihundert, in allerfeinstem Schwedisch verfasste Anfragemails meinerseits zurückblicken, wobei der an die Butze gelegte Anspruch mit jedem Tag sank, gleichzeitig drohte mir aber mein Provider mit der Sperrung meines Posteingangs, wenn ich den ja ohnehin nicht nutzen würde, denn mehr als zehn, allesamt negative Antworten konnte ich nicht mein Eigen nennen. Bei einer Quote von unter 5% musste ich scheinbar an meiner Suchstrategie etwas ändern, stündlich sämtliche Onlinezeitungsannoncen, Studentenbudenvermittlungen und Wohnungsportale  checken, ist einfach nicht genug und so ging ich zur Echtzeitrecherche über, zwischen 9:00 und 21:00 ununterbrochen den Aktualisieren-Button drücken und, um dabei schwerwiegende orthopädische Beeinträchtigungen zu vermeiden, regelmäßig immer schön die Finger wechseln, wodurch mir dann auch erst einmal die Ausmaße des Sthlm-Wohnungschaos vor Augen geführt wurden. Viele Annoncen konnte ich überhaupt nicht finden, da diese bereits nach fünf Minuten als 'vermietet' wieder aus dem System verschwinden. Um 10:43 kam eine recht viel versprechend klingende Wohnung herein, ich überprüfte ungefähre Lage und Mietdauer, kopierte meinen bereits vorbereiteten Text ins Anschreiben und glich Namen und ähnliches an. Um 10:45 ging meine Mail raus. Um 12:17 bekam ich überraschenderweise eine Antwort darauf, dass leider noch jemand schneller gewesen sei. 'Först till kvarn', wer zuerst kommt, mahl zuerst, ist wohl das allgemeine Vorgehen bei der Weitervermietung und da war ich mit Interessebekundungen mit dreißigminütiger Verzögerung offensichtlich nie unter den ersten hundert Bewerbern dabei. Doch hin und wieder darf ja auch ich einmal Glück haben und so rief mich am Nachmittag mein neuer Vermieter an, um mir mitzuteilen, dass der schnellere Interessent doch nicht das ganz große Interesse hätte und ich mir, gerne jetzt gleich, die Wohnung anschauen könnte. Und nun bin ich doch tatsächlich offiziell Mieter einer schmucken Zweizimmer-Butze in den schönen Mälarhöjden im Stadtteil Hägersten auf einem kleinen Hügel mit Blick über den nahe gelegenen Mälaren. Wie mir Wikipedia verrät, waren die Mälarhöjden bis ins zweite Drittel des letzten Jahrhunderts noch ein kleiner Vorort mit Bauernhöfen und allem drum und dran und wenn ich von der &lt;i&gt;Tunnelbana&lt;/i&gt; nach Hause gehe, vorbei an kleinen typischen Schwedenhäuschen, durch lichte Kiefernhaine, kommt doch auch ein Hauch von 'die Kinder von Bullerbü' auf. Nur Häschen habe ich hier noch keine entdeckt. Dafür gibt's hier prima Eichhörnchen. Nun stellt sich mir aber unaufhörlich die Frage, warum indische Streifenhörnchen ständig gewaltigen Lärm irgendwo zwischen Vogelgreischen und Schuhquietschen veranstalten müssen, während ihre europäischen Verwandten in ihrem Alltag gänzlich ohne jene nervtötenden Ausrufe auskommen zu scheinen. Wer's weiß, mailen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-8894782566029514346?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/8894782566029514346/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=8894782566029514346' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/8894782566029514346'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/8894782566029514346'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/03/butze-ohne-hschen.html' title='Butze ohne Häschen'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-3198395874100361199</id><published>2008-02-25T09:32:00.005+01:00</published><updated>2008-02-26T12:09:00.082+01:00</updated><title type='text'>Von blauen Menschen in blauen Sälen</title><content type='html'>Es begab sich zu einer Zeit, in der die Welt noch in Ordnung war, man kaufte sich pfandfreies aber FCKW-haltiges Dosenbier noch unter Abgabe einer fast zu vernachlässigenden Menge an deutschen Mark, genoss eisige, verschneite Winter und warme, aber nicht zu heiße Sommer und kackte auf Festivals ins eigene mitgebrachte Chemieklo statt in verschissenen Dixies. Eine genaue Jahreszahl ist im Nachhinein nur noch zu vermuten, aber irgendwann um den vergangenen Jahrtausendwechsel herum durfte ich Zeuge werden, wie eine kleine berliner Band mir das Konzert meines Lebens bescherte. Eigentlich war ich bereits auf dem Nachhauseweg zu meinem Schlafsack, vielleicht war ich sogar schon dort, wer weiß das schon noch so genau, doch irgendwie trieb mich dann doch etwas an, mir so spät nach Mitternacht noch die mir vom Namen her geläufigen aber musikalisch unbekannten Beatsteaks anzuschauen. Und so konnte ich mit anschauen, wie in einem ehemaligen Flugzeughangar bei circa 55°C Innentemperatur eben jene Beatsteaks gemeinsam mit geschätzten elftausend Menschen die Hütte in Grund und Boden rockten. Und genau diese Beatsteaks spielten letzten Mittwoch im Schleusen-&lt;i&gt;Debaser&lt;/i&gt; vor knapp zweihundert Leuten. Doch sollte man nun hierbei keineswegs die Vorgeschichte unter den antiken Nussbaumtisch fallen lassen wollen. Die Stadt hatte geladen, um mit großem Tamtam und Brimborium die frisch aus dem nahen wie fernen Ausland angereiste Bildungselite, sprich Austauschstudenten, Doktoranten und auch, sich vor richtiger Arbeit scheuende, bereits Promovierte wie mich, empfangen zu heißen. Sich ordentlich rauszuputzen, darauf wurde in der offiziellen Einladung ausdrücklichst hingewiesen, Tennisschuhe und Jeans würden keineswegs akzeptiert, doch das scheint ja in Schweden ohnehin grundsätzlich und überall zu gelten und mit meinem neuen Zweitanzug, zu dem ich unlängst auch noch passende Sneakers erwerben konnte, war ich ja gerüstet. Punkt 17:45 wurde um Erscheinen gebeten, was ich wegen meines dürftigen, noch indischen Zeitmanagements leider nur unzureichend bewerkstelligen konnte. Aber rein gekommen bin ich doch noch ins schöne Stadshuset, Stockholms Vorzeigeprachtbau für die gehobenere Party, wo auch alljährlich im Blauen Saal, der aber − mittlerweile nicht mehr ganz unerwartet − in Wirklichkeit nicht blau sondern rot ist, die Nobelpreise zelebriert werden. Von daher traf sich die Platzwahl ja ganz gut; wenn ich dann in ein paar Jahren auch mal die lustige Medaille bekomme, weiß ich immerhin schon, wo die Klos sind. In einer erfreulich kurzen Ansprache erklärte uns ein wichtiger Mann, der prunkvolle, güldene Halsschmuck ließ auf einen Bürgermeister oder ähnliches schließen, den Grund für dieses Happening und schloss die Rede mit einem beherzten Skål. Hmm, Moment, war da nicht noch was? Ahh ja, ...and welcome! Aber wichtiger ist ja doch ein vielsagendes Skål. Ich hatte vor cirka vier Monaten in meinem Indien-Blog ja mal gemutmaßt, dass eine beliebig kleine Gruppe europäischer, nicht indischer, Wissenschaftler in kürzester Zeit eine Kiste Bier ihrer Bestimmung zuführen zu vermag. Hier durfte ich nun Zeuge werden, dass es nur einer unwesentlich größeren Gruppe bedarf, um eine ganze Containerladung Wein schnell und effizient in den biologischen Kreislauf wiedereinzugliedern. Die müssen alle schon etwas länger hier sein, denn während ich noch meine Probleme mit der schwedischen Art der Druckbetankung habe und fälschlicherweise absolut unprofessionell mit einem unterprozentigen Bier begann, kippten andere bereits ganze Weinregale in sich hinein. Nach knapp eineinhalb Stunden waren dann sowohl das Buffet inklusive aller Ziersalatblätter wie auch jegliche Art von Getränken verschwunden und das war auch gut so, denn wir wollten ja noch ein wenig tanzen. Nachdem ich mich auf der Bahnhofstoilette in ein etwas Rock-tauglicheres Gewand geschwungen hatte, gingen wir dann also zur Schleuse, also dort hin, wo der Mälaren-See in die Ostsee mündet, um genau rechtzeitig zum Schlussakkord des Supports Frankie Lee den &lt;i&gt;Debaser&lt;/i&gt; zu betreten. Ich hatte im Vorhinein gewisse Bedenken, ob der Überfüllung dieses zwar schmucken, aber in den Abmessungen Saarbrückens &lt;i&gt;Kleinen Clubs&lt;/i&gt; ähnelnden Etablissements, doch wir sind ja nicht in Deutschland, hier hält sich ja die Popularität des berliner Quintetts noch in Grenzen, so dass ich meine &lt;i&gt;stora starker&lt;/i&gt;, also &lt;i&gt;großes starkes&lt;/i&gt; Fassbier, das wie ich mittlerweile herausfinden konnte, sowohl in Bezug auf Geschmack als auch Alkohol-pro-Krone-Verhältnis der von mir preferierten Flaschenbrause vorzuziehen ist, ohne großes Gedränge und Verschütten zu mir nehmen durfte. Obwohl die Sache mit Deutschland nicht ganz geklärt werden konnte, zumindest war an diesem Abend die vorherrschende Sprache unbestrittenermaßen Deutsch. Und so entwickelte sich die, wie immer äußerst ansprechende und auf Grund des dermaßen familiären Charakters ganz besondere Vorstellung ungeachtet der Location zu einem echten Heimspiel, was wohl auch den Beatsteaks spätestens nach einem einstimmigen "Zugabe"-Sprechchor, allerspätestens aber als sich bei der Abschlussnummer "Let me in" plötzlich fünfundachtzig Prozent des Publikums in froher Erwartung, gleich endgültig ausflippen zu dürfen, hinhockten, klar geworden ist. Aber schön, dass doch auch knapp dreißig stehende Schweden den Weg hierher gefunden hatten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-3198395874100361199?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/3198395874100361199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=3198395874100361199' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/3198395874100361199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/3198395874100361199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/02/von-blauen-menschen-in-blauen-slen.html' title='Von blauen Menschen in blauen Sälen'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-4302727547014625383</id><published>2008-02-17T13:59:00.000+01:00</published><updated>2008-02-17T14:00:37.482+01:00</updated><title type='text'>Dutzende duzende Automaten</title><content type='html'>Mittags hatten wir uns noch unterhalten, wie schön es doch momentan ist, der Frühling sei schon da, im Radio klagt man unaufhörlich, dass 07/08 wohl der wärmste Winter in Schweden seit zweihundertfünfzig Jahren wäre, und trotzdem, ich hatte mich wirklich nur ganz kurz zwecks Besichtigung einer tollen und toll überteuerten Wohngelegenheit in SoFo der Freiluft entzogen, werde ich regelmäßig immer wieder davon überrascht, wie schnell und effektiv hier im Norden völlig unerwartet große Schneemassen auftauchen können. Da ich an diesem Freitagabend ohnehin nichts mehr vorhabe, spiele ich mit dem Gedanken, mal geschätzte ein bis eineinhalb Stunden nach Hause zu laufen. Ist auch sehr idyllisch, so eine verschneite Altstadt, doch nach einem Drittel des Weges gleichen meine Zehen jenen Reinhold Messners und ich nehm doch die &lt;i&gt;Tunnelbana&lt;/i&gt;. Zuhause angekommen schockiert mich meine kostenlose Lokalzeitung &lt;i&gt;Mitt i Solna&lt;/i&gt; mit folgendem sensationellen Aufmacher: William ist der Favorit in Solna. Demnach nennen eine unfassbar große Zahl an Eltern in meiner Wahlgemeinde ihre Neugeborenen nach dem britschen Tronfolger, also nicht das schwedische Wilhelm, nein, William. Eine, wenn auch fast vernachlässigbare Minderheit, nämlich die Eltern von Mädchen, nennen diese besonders gerne und zu gleichen Teilen entweder Sofia oder Alva. Ja, warum eigentlich nicht. Warum eigentlich, stellt sich mir jedoch die Frage bei erstgenannter Neuigkeit, warum eigentlich kommt überhaupt irgendein Schwede auf die Idee, sein Balg William zu taufen? Und warum dann auch noch so viele? Handelt es sich dabei allesamt um Familien mit Migrationshintergrund, ehemalige Flüchtlinge aus dem Vereinigten Königreich? Eher unwahrscheinlich, und so plaudert im weiteren Verlauf des Artikels Charlotta Julius aus Råsunda, also eine durch und durch schwedische junge Frau, ein wenig aus dem Nähkästchen, dass bereits schon ihr Ur-Ur-Urgroßvater großmütterlicherseits eben jenen werten Namen trug. Was sie dabei verschweigt, ist, dass es aber auch schon vor einhundertfünfzig Jahren wohl eher auf eine Bierlaune zurückzuführen gewesen sein muss, seinem schwedischen Kind einen solch urbritischen Namen zu geben, der keinerlei Möglichkeit bietet, anders als englisch ausgesprochen zu werden. Genauso wenig gibt man doch deutschen Kindern japanische, chilenischen Kindern persische und griechischen Kindern isländische Namen. Macht man doch nicht, oder? Eigentlich wäre mir das ganze ja keiner Erwähnung wert gewesen, ich hätte gedacht, ok, die hier in Solna sind ja vielleicht einfach ein bisschen komisch, doch dann, auf Seite vier, gibt mir eine informationsträchtige Tabelle den Rest. William ist tatsächlich im ganzen Königreich, also nicht in dem, wo's auch gern so sein darf, sondern hier in Schweden, der Top-Name. Und nein, das gehört jetzt mal nicht zu denen, der besseren Lesbarkeit und Unterhaltungsteigerung dienlichen Halbwahrheiten, der landesweit beliebteste Mädchenname war im letzten Jahr Wilma! William und Wilma, schön! Doch nun zu der, wie ich finde, außerordentlich gelungenen Überschrift. Auch ohne sich eines langwierigen Eingliederungstrainings unterzogen zu haben, weiß der Schwedenreisende ja, dass er sich darauf einstellen muss, grundsätzlich beim Vornamen genannt und kräftig geduzt zu werden. Was, wie ich finde, eine eigentlich grundsympathische Geschichte ist. Trotzdem im Alltag manchmal recht gewöhnungsbedürftig. Auf Grund der an meiner neuen Wirkungsstätte, dem Arrhenius-Labor, herrschenden absolut flachen Hierarchie war es anfänglich schwer zwischen habilitiertem Lehrpersonal und Schreibhilfe zu unterscheiden. Mein neuer Chef Jan-Erling Bäckvall hört ausschließlich auf den Namen Jeb und hin und wieder steht Prof. Åkermark, eine Katalyse-Legende meiner Jugend, im Labor und heißt einfach Björn. Komisch! Was im Umgang mit Menschen bereits ab und an merkwürdig erscheint, kann im Kontakt mit Maschinen aber noch weit mehr irritieren. Die schwedische Sprache verfügt zwar sehr wohl und im Gegensatz zum Englischen über das förmliche 'Sie', man wendet es aber ausschließlich bei offiziellen Treffen gegenüber des Königs an, trifft man diesen zufällig im Wald, darf man, so glaube ich, bereits wieder duzen. Was aber passiert, wenn man einen schwedischen Automaten nötigt, Informationen auf Deutsch auszugeben? Ich hatte hierzu eine dunkle Vorahnung und finde diese an einem Geldautomaten der &lt;i&gt;Nordea&lt;/i&gt;-Bank bestätigt. Wählt man dort zu Beginn das schwarzrotgoldene Fähnchen aus, so kommt einem das Gerät mit folgendem Spruch: "Gib bitte deine PIN ein und bestätige mit 'klart'". So unverblümt in der eigenen Sprache von einem der untersten Glieder der Dienstleistungskette - dem Geldautomaten - geduzt zu werden, mag selbst gefestigte Persönlichkeiten innerlich aufwühlen. Und zum Abschluss der Transaktion verabschiedet sich das Gerät schon fast unhöflich, in einem etwas patzigen Ton mit: "Bitte Karte entnehmen und warte auf dein Geld". Na danke schön! Die weitaus seriösere &lt;i&gt;Swedbank&lt;/i&gt; wartet dem gegenüber übrigens mit wohlerzogenen, den deutschen Kunden nicht vor den Kopf stoßenden, siezenden Automaten auf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-4302727547014625383?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/4302727547014625383/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=4302727547014625383' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/4302727547014625383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/4302727547014625383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/02/dutzende-duzende-automaten.html' title='Dutzende duzende Automaten'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-736879740706047649</id><published>2008-02-11T09:07:00.000+01:00</published><updated>2008-02-11T11:09:47.518+01:00</updated><title type='text'>Der Zweitanzug</title><content type='html'>&lt;b&gt;Samstag, 9. Februar, 12:30, Sergels Torg:&lt;/b&gt; Kalter Schweiß rinnt mir die Schläfen herab. Bis zur Unkenntlichkeit geschminkte und mit Haarspray verunstaltete, lärmende, junge Menschen drängen über den Platz. Soll das alles umsonst gewesen sein? Hat die Fastnacht, wenn auch verspätet, nun tatsächlich Stockholm erreicht? Nein, nach einigen Sekunden der Angst kann dies ausgeschlossen werden, es handelt sich lediglich um eine Horde Tokyo Hotel Fans, wohin auch immer die jetzt alle wollen. Aber egal, sei es nun Fastnacht oder Tokyo Hotel, wo sind denn bitteschön die Globalisierungsgegner, wenn man sie braucht? So kann ich mich nicht konzentrieren. Wie soll ich denn unter solchen Umständen einen feinen Zweitanzug auftreiben?&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Doch was zuvor geschah...&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Freitag, 8. Februar, 8:43, meine Wohnung:&lt;/b&gt; Ich sollte mir nicht ständig diese Baldriandragées reinpfeifen, schön schlafen ist das eine, aber jetzt wo der neue Chef wieder aus dem Skiurlaub zurück ist, kann ich ja nicht immer bis in die Puppen knacken. Außerdem ist heute Promo angesagt, meine erste schwedische Doktorarbeitsverteidigung, der ich beiwohnen darf. Es bleibt gerade noch Zeit für einen Kaffee und dann ab an die Universität und in den Hörsaal. Indische Verteidigungen unterschieden sich ja von deutschen am deutlichsten durch das größere und schnellere Genuschel, ansonsten kaum, doch da hat der Schwede natürlich weitaus mehr Überraschung im Gepäck. Grundsätzlich werden die Disputationen auf Englisch gehalten, aber nicht so heute, da spricht man warum auch immer Schwedisch. Nach einer kurzen Einführung des Vorsitzenden legt dann die Prüferin, man beachte Prüferin, nicht Geprüfte (!), mit der Präsentation der Arbeit über Kohlenhydrate los. Das hätte ich auch mal gerne gehabt, mein großväterlicher Zweitprüfer Professor Eicher plaudert aus dem Nähkästchen, wie schön und ordentlich sein lieber Freund, der Herr Deska, das doch alles gemacht hat. Die Geprüfte sitzt ihr währenddessen gegenüber und lauscht den stark französisch angehauchten Klängen der Professorin aus Uppsala. Sehr seltsam, wenn jemand mit ausgeprägtem französischem Akzent Schwedisch spricht, verstehe ich das plötzlich, selbst wenn es sich um Zuckerchemie handelt. Aus zwei für sich alleine genommen mir unzugänglichen Sprachen wird ein Potpourri generiert, dessen ich dann wertvolle Informationen zum Inhalt des Gesagten entnehmen kann. Das sollte man vielleicht weiter verfolgen. Womöglich versteht man dann auch ohne weiteres, wenn Russen in breitem finnischen Dialekt Spanisch reden, obwohl man dem alteingesessenen Madrilenen nur ohrenschlackernd gegenübertreten kann? Im Anschluss an den Vortrag findet dann die altbewährte Befragung durch das Prüfungskomitee statt, der ich, wegen des fehlenden Akzents der urschwedischen Professoren, inhaltlich nicht mehr folgen kann und nach einem kurzen Proforma-Beratungsrückzug des Gremiums dürfen wir dann alle der frisch gebackenen Dr. Olsson bei einem kleinen Sektumtrunk gratulieren, wobei ich aber, auch wenn es mir unter den Nägeln brennt, ihr gegenüber mit der Information hinterm Berg halte, dass Zucker ja eigentlich ausschließlich und wenn überhaupt in den Kaffee gehört. Ich will ja morgen noch auf die Party. &lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Samstag, 9. Februar, 12:34, immer noch am Sergels Torg:&lt;/b&gt; Und genau für diese Party benötige ich jetzt mal noch auf die schnelle einen Anzug. Man hat mich bereits vorgewarnt, dass bei Promotionsfeiern dem Gast ein nicht zu verachtender Dresscode auferlegt wird und dass man sich ohne ein adäquates Beinkleid schnell ins soziale Abseits gedrängt sieht. Mein Anzug schlummert noch in einer Umzugskiste in Saarbrücken, aber es ist ohnehin langsam an der Zeit, sich einen Zweitanzug zuzulegen. Ich gehe auch nicht ganz unvorbereitet in die Schlacht, denke dabei an ein helles Cord-Ensemble oder sowas, ein Paar passende Sneakers dazu, soll ja auch nicht overdressed rüberkommen. Auf der anderen Seite ist mir seit meiner Ankunft aber auch nicht entgangen, dass der Stockholmer, oder viel mehr noch die Stockholmerin, einem Kleidungsstil frönt, der für mein noch ungeübtes Auge eher seltsam bis hin zu voll daneben anmutet. Besonders dieser Leggins-Chic in Kombination mit Schwangerschaftsmantel darüber, dem 93% der stockholmer Damenwelt verfallen zu sein scheint, beißt sich mit meinem Ästhetikempfinden ganz ausgesprochen. Ok, einigen wenigen steht das, aber eben nur wenigen. Soll aber nicht mein Problem sein, ich kauf ja selten Damenoberbekleidung. Ein viel größeres Problem stellt eine andere Modesünde dar, der ich uneingeschränkt jegliche Daseinsberechtigung versagen möchte, dem Metrosex-Kult. Nach geschlagenen fünf Stunden in ungezählten Department-Stores, Butiken, Anzug-von-der-Stange-Läden und Designer-Outlets beiderseits des Mälaren stellt sich mir brennend die Frage, ob die Jungs mit den tuppierten Haaren und ihren tuffigen Bauchfrei-Tops überhaupt irgendein Stück ihres seltsamen Programms an den Mann bringen. Bis auf eben jene Verkäufer trägt diesen mit Goldapplikationen überladenen D&amp;G-Fummel hier eigentlich niemand, Gott sei Dank. Trotzdem wird mein empfindliches Gemüt allerorts mit diesem überteuerten hässlichen Kram behelligt. Auf Södermalm entdecke ich dann auch noch zufällig die Brutstätte der &lt;i&gt;STHLM&lt;/i&gt;-Damenmode, eine große Butik voll mit Leggins. Und am Eingang prangt das Flagschiff der kommenden Frühjahrskollektion: eine goldene, hautenge, ärmellose Ganzkörperleggins! Doch zurück zum Anzug, auch hier tun sich Abgründe auf. Ungeachtet der Tatsache, dass ich mit meinen Einhundertvierundneunzigcentimetern und Anzuggröße 150 eigentlich schwedischen Durchschnitt darstelle, gestaltet sich die Suche nach einem feinen Stöffchen äußerst schwierig. Wenn es überhaupt meine Konfessionsgröße zu erstehen gibt, so habe ich die Wahl zwischen schlecht sitzendem Nullachtfuffzehn-Anzug für 2000 Kronen, gut sitzendem Designeranzug von Hugo Boss oder Filippa K. für 7000 Kronen oder mit unmöglichen Elementen ausgestatteten Anzügen junger schwedischer Designer für um die 4000 Kronen. Schwedisches Design ist ja wirklich prima, wenn ich nächste Woche mal wieder Muße habe, werde ich mich auch gerne etwas intensiver mit dem T-Shirt-und-Jeans-Programm beschäftigen, aber nicht wenn es um Abendgarderobe geht. Mein Wunsch nach Cord verhallt derweil ungehört in den grauen Wolken über mir, das trägt man wohl überhaupt nicht mehr. Als ich schon nicht mehr damit rechne, soll ich dann aber doch tatsächlich noch ein akzeptables Ballkleid finden. Einfacher schwarzer Nadelstreifenanzug, passt wie reingeschossen, reduziert, das kann ja nun wirklich nicht schaden, so etwas im Schrank zu haben. Ich lasse ihn gleich an, für Schuhe hat es dummerweise nicht mehr gereicht, genehmige mir zur Belohnung noch nen Kaffee und dann geht es auch schon nach Bergshamra, in einer halben Stunde startet die Party. Dort angekommen schütte ich mir zunächst mit Belén und Ian, zwei Professoren am Institut, reichlich hochprozentige, rote Tequila-Mixgetränke in den Kopf. Meine Informanten hatten mich bereits über einige wichtige Verhaltensregeln im Umgang mit schwedischen Feiern in Kenntnis gesetzt. Eine davon lautet wie folgt: Wenn es in Schweden irgendwo Alkohol für lau gibt, wird auch gesoffen, was geht und gerne auch mehr. Super, das kann ich ja eigentlich ganz gut. Als nach circa einer Stunde alle Gäste eingetrudelt sind, begeben sich alle gemeinsam zum Dinner, das lustigerweise in Schweden "Middag" heißt. Das "Middag" außerdem in Schweden auch, nicht unerwartet, Mittag bedeutet und keinesfalls Abend, scheint dem Schweden jedoch keinerlei Kopfzerbrechen zu bereiten. Es dauert eine Weile bis alle ihren ihnen zugewiesenen Platz eingenommen haben, wobei die Sitzordnung zuvor nach einem ausgeklügelten System vom Gastgeber festgelegt und in Platzkarten manifestiert wurde. Dabei wird darauf geachtet, dass jeweils Männlein und Weiblein alternierend Platz finden, nach Möglichkeit auch einander unbekannt, was bei mir recht einfach ist, denn ich kenne ja ohnehin hier noch niemanden. Ich sitze also zwischen Helena und Ann-Christin, mir gegenüber sitzen Eva-Lena und Mikael und wir kommen eigentlich auch recht schnell ins Gespräch. Der Wein fließt reichlich und ungefähr alle fünf Minuten erfolgt eine Unterbrechung durch einen der vielen Programmpunkte. Jemand erhebt sich zur Rede, lobt die zu Feiernde, Skål. Hin und wieder erhebt man sich auch gemeinsam, um ein paar eigens für diese Veranstaltung komponierte Trinklieder zu schmettern. Skål. Der Wein kommt mittlerweile nicht mehr aus Flaschen, sondern man ist zu den ergiebigeren Zweieinhalbliterpappkanistern übergegangen. Skål. Nach knapp zwei Stunden hält es die Meute kaum noch auf den Stühlen, das Sit-In wird aufgelöst und man begibt sich in den Nachbarraum, wo zu trashiger Musik und Hochprozentigem zum Tanzen angehalten wird. Mir ist nun doch schon etwas schwindelig und so besinne ich mich, ab jetzt lieber Bier zu trinken, denn schon eine alte Wikinger-Weisheit stellt mahnend fest: Bier und Wein, lass das sein; Wein und Bier, das rat ich dir. Trotzdem bekommt man ab und an auch mal Becher unbekannten Inhalts gereicht, der sich selbst vor den, über die Grenzen des Saarlandes gefürchteten, Hensgen-Mischungen keinesfalls verstecken zu braucht. Skål. Irgendwann ertappe ich mich dabei, eine Tanzofferte mit der Begründung, dass man zu so was ja nun echt nicht tanzen könne, ablehne, merke jedoch schnell, dass es sich um ABBA handelt und da muss man dann eben doch tanzen, der Völkerverständigung wegen. Skål. Es ist wirklich erschreckend, was einem musikalisch bei solchen Veranstaltungen...&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;...Dann verlieren sich die Aufzeichnungen. Wie und wann der Deska nun den weiten Weg durch die schwedische Tundra von Bergshamra nach Hause bewältigt hat, bleibt bis auf weiteres ungeklärt. Man findet ihn aber am folgenden Nachmittag mit einem leichten Blähbauch und einem um so ausgeprägteren Kopfweh in seinem Bett wieder. Es darf jedoch angenommen werden, dass es mit Sicherheit einigen Menschen, die den vorherigen Abend mit bestritten haben, noch weitaus dreckiger geht.&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-736879740706047649?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/736879740706047649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=736879740706047649' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/736879740706047649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/736879740706047649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/02/der-zweitanzug.html' title='Der Zweitanzug'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-6315785288190984533</id><published>2008-02-06T22:47:00.000+01:00</published><updated>2008-02-07T09:46:22.108+01:00</updated><title type='text'>Wer braucht denn da noch die Sonne?</title><content type='html'>Die Elstern vertilgen die Reste des mittlerweile recht unförmigen Schneemanns vor meinem Laborfenster, aus den grauen Wolken über dem Mälaren ergießt sich sanft aber unermüdlich feiner Nieselregen, es ist wohl an der Zeit, etwas gegenzusteuern. In schönen Melodien zu schwelgen, dessen galt die Aufmerksamkeit am gestrigen Dienstag. Die Seele baumelt ja schließlich nicht von alleine. Und wo ließe es sich besser baumeln als bei einem Konzert der Schönwettermusiker Jimmy Eat World. Doch was mir erst wenige Stunden vor Beginn der Aufführung auffällt, ist, dass ja eigentlich erst eine Eintrittskarte dem Musikgenuss die letzte Würze verschaffen kann. Die Internetpräsenz des &lt;i&gt;Debaser medis&lt;/i&gt; eröffnet mir hierzu gleich zweierlei Information; das Konzert ist, was mich eigentlich auch nur geringfügig verwundern kann, ausverkauft, aber es gibt noch wenige Restkarten für ein über dem Konzertsaal gelegenes Kino, von dessen Sesseln aus man einen schönen Ausblick auf die Bühne genießen soll. Zunächst ziehe ich einen Übersetzungsfehler in Betracht, nach Kontrolle der relevanten Textpassagen bleibt es aber dabei. Kino. Mit Bühnenblick. Soso. Gekauft! In Schweden kauft man alles virtuell, das Bier in der Disse mit Kreditkarte, das neue Auto per SMS mit dem Handyguthaben, U-Bahn-Tickets wahrscheinlich über Iris-Scan, ich glaube, manche Schweden haben noch nie Bargeld in der Hand gehabt. Versucht man aber mit einer nichtschwedischen Karte zu zahlen, so muss dies ausgiebig geprüft werden. Und dann noch einmal geprüft werden, geprüft werden und geprüft werden. Dass ich meine Kino-Konzert-Karte auch tatsächlich gekauft habe, erfahre ich gegen 20:30 in einem dem &lt;i&gt;Debaser&lt;/i&gt; benachbarten Internetcafé, die Vorband liegt bereits in den letzten Akkorden und ich muss versuchen, irgendwie noch mein E-Ticket, das ich gerade gemailt bekommen habe, auszudrucken. Vielleicht verdanke ich aber auch gerade dem Umstand meiner außerordentlichen Verspätung, dass ich nicht ins Kino muss - obwohl es mich schon sehr interessiert hätte - sondern problemlos in die echte Halle Einlass gewährt bekomme. Dort gibt es dann tschechisches Bier, das nach Pils aussieht, aber wie Weizen schmeckt, Jimmy Eat World spielen ihre schönsten Melodien und ich heul mal wieder wie ein Schlosshund. Schön! Wer braucht denn da noch die Sonne?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-6315785288190984533?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/6315785288190984533/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=6315785288190984533' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/6315785288190984533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/6315785288190984533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/02/wer-braucht-denn-da-noch-die-sonne.html' title='Wer braucht denn da noch die Sonne?'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-2375832298480491291</id><published>2008-02-03T15:13:00.001+01:00</published><updated>2008-02-25T10:18:10.007+01:00</updated><title type='text'>Sehr, sehr unangenehm!</title><content type='html'>Solna gehört sicher nicht zu den Vorzeigeecken Stockholms. Also eigentlich gehört Solna gar nicht zu Stockholm sondern hängt als eigenständige Kommune irgendwie quer zwischen den Inseln der schwedischen Hauptstadt. Nach meinen ersten Erkundungsspaziergängen hänge ich mich sogar soweit aus dem Fenster, zu sagen, Solna ist eher hässlich mit seinen Wohnbunkern, die in ihrer Art an DDR-Plattenbauten erinnern, in der Ausführung aber trotzdem teilweise das schwedische Gespür für Design noch leicht durchblitzen lassen. Was jedoch meine Wohnung in Solna zu einem echten Prachtstück macht, ist die Tatsache, die U-Bahn-Station direkt im Keller zu haben. Nun könnte man denken, ne U-Bahn im Keller, da rumpelt es doch bestimmt alle Nase lang unter den Füßen und vielleicht ist das auch so, doch davon merke ich im elften Stock nichts mehr. Und so fahre ich, wenn es mich denn nach Stadtausflug gelüstet, mit dem Aufzug dreizehn Stockwerke tiefer, steige in die &lt;i&gt;Tunnelbana&lt;/i&gt; und sieben Minuten später mitten im stockholmer Zentrum wieder aus. Bei allem Komfort birgt dies jedoch eine Gefahr; man kommt erst am Ziel der Reise mit den skandinavischen Naturgewalten in Berührung und merkt auch erst dann, dass man wohl seine dicke Wollmütze vergessen hat. Sehr, sehr unangenehm bei der momentanen Witterung! &lt;br /&gt;Am gestrigen Samstagabend, ich war gerade, erschöpft nach einem mehrstündigen, teils sonnigen Spaziergang durch die anerkanntermaßen äußerst schönen Stadtteile Gamla Stan und Södermalm, über einem Buch eingeschlafen, klopfte es plötzlich an meinem Fenster. Es war ein ausgewachsener Schneesturm, der binnen fünfundvierzig Minuten, in denen ich wohl weg genickt war, Schweden unter einer dicken Schicht aus Eis und Schnee versteckt hatte und sich nun in circa dreißig Metern Höhe an meiner Doppelverglasung zu schaffen machte. Im elften Stock kann so ein Sturm doch schon einen gewaltigen Lärm erzeugen, vielleicht die ausgleichende Gerechtigkeit zum Mangel an U-Bahn-Lärm. Ich nahm dies zum Anlass mal noch ein wenig auszugehen. Nach einer kurzen Internet-Recherche entschied ich mich für ein Konzert der dänischen Figurines im &lt;i&gt;Debaser&lt;/i&gt;, eigentlich nur drei U-Bahn-Stationen entfernt, aber das Glück war mir nicht hold. Kurz vor meiner Destination &lt;i&gt;Slussen&lt;/i&gt; stoppte die &lt;i&gt;Tunnelbana&lt;/i&gt; mit der Durchsage, es gäbe wohl Probleme, aber in fünf Minuten ginge es dann weiter. Insgesamt dauerte es eine viertel Stunde, in der ich mich einer Situation konfrontiert sah, wie sie klischeetriefender kaum sein könnte, in einem Wagon voll mit überaus hübschen Schwedinnen eingesperrt zu sein. Auch sehr, sehr unangenehm! Nach einer ebenfalls unangenehmen weil langwierigen und halsbrecherischen Suche kam ich dann endlich im &lt;i&gt;Debaser&lt;/i&gt; an, legte ab und bestellte mir wie auf der Karte zu lesen war "en mellis flaska". Ich dachte: "mellis ist die Marke, flaska = Flaschenbier"; die Bedienung dachte: "Hat der sie denn noch alle?". Ich bekam dann eine Carlsberg-Flasche. Ok, da mangelt es vielleicht noch teilweise an Verständnis. Das durfte ich natürlich nicht so auf mir sitzen lassen und fragte, was denn bitteschön unter "mellis" zu verstehen sei, worauf mir mein Gegenüber jedoch nur wenig Weises erwidern konnte, mein Langenscheidt übrigens auch nicht. Wenn da draußen jemand weiß, was die "mellis flaskorna" sind, darf gern gemailt werden. Den Rest des Abends bestellte ich dann Carlsberg flaskor, das Stück zu 4,80 Euro und lauschte den Figurines. Ein äußerst netter Schuppen dieser &lt;i&gt;Debaser&lt;/i&gt;, da bin ich sicherlich nicht zum letzten Mal gewesen, zumal dort am Dienstag Jimmy Eat World gastieren werden und am 20. Februar auch noch die Beatsteaks zu rocken gedenken.&lt;br /&gt;Heute, am Sonntag, hat es sich nun endgültig schön eingeschneit. Von meinem Fenster aus habe ich normalerweise eine sehr gute Aussicht über die Stadt, nein, leider nicht über Stockholm sondern in die andere Richtung über das weniger pittoreske Sundbyberg, aber momentan sieht man überhaupt nix, nur Schnee und hin und wieder ein paar Möwen. Ich sollte schleunigst mal mein Snowboard wachsen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-2375832298480491291?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/2375832298480491291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=2375832298480491291' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/2375832298480491291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/2375832298480491291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/02/sehr-sehr-unangenehm.html' title='Sehr, sehr unangenehm!'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6371767844812872547.post-1201980451193776976</id><published>2008-02-02T19:00:00.000+01:00</published><updated>2008-02-03T15:12:37.865+01:00</updated><title type='text'>Saarbrücken-Berlin-Stockholm</title><content type='html'>&lt;b&gt;Berlin:&lt;/b&gt; Hmm...? Jetzt sitze ich hier im schönen Berlin, noch nicht wirklich weg, noch nicht endgültig in der neuen Heimat angekommen, mit dem ehrenwerten Vorsatz mich mitzuteilen, doch da fällt mir auf, während die Verstoffwechselung des vorabendlich aufgenommenen Ethanols sich mit hässlicher Fratze zeigt, dass ich mein Indien-Blog noch gar nicht entsprechend abgeschlossen habe. Nach vielen Wochen des verbalen Exhibitionismus gehört es sich ja nun mal eigentlich, solch ein Tagebuch auch des Werkes angemessen mit prachtvollen Phrasen, wortreich und emotionsgeladen für beendet zu erklären. Doch irgendwie habe ich es die vergangenen Wochen, sei es aus Mangel an Zeit, Muße oder einfach auf Grund fehlender Sätze, nicht auf die Reihe bekommen, ein schönes Resumé auf die Beine zu stellen. Und jetzt geht auch schon gleich mein Anschlussflieger nach Stockholm, daher sag ich einfach noch danke an alle, mit denen ich in Indien eine einmalige Zeit verbracht habe, danke an alle, die mich von zuhause aus mental unterstützt haben, und danke Indien.&lt;br&gt;  &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Stockholm:&lt;/b&gt; Die Sonne taucht die Schären südlich von Stockholm in ein traumhaftes Licht, aus den Wäldern luken hier und da rot-weiße Schwedenhäuschen, die Elche grasen gemütlich auf den Hainen, so könnte es zur Begrüßung gerne bleiben, doch den Gefallen tut man mir natürlich nicht. Beim Überfliegen der Stadtgrenze tauchen wir in eine flauschige Schneewolke ein und verlassen diese erst wieder, um im leicht verschneiten Arlanda zu landen. Da sich die eigensinnigen Schweden der allgemeinen Klimaerwärmung hartnäckig verweigern, bietet es sich zurzeit nicht an, nackt durch die Stadt zu laufen - im Sommer gerne, jetzt nicht - und so habe ich präzise ausgewogene 48,3 kg (in Worten: achtundvierzig-komma-drei Kilogramm) Kleidung mitgebracht, die dummerweise a) am Flughafen als Übergepäck ohne weitere Korrekturfaktoren direkt in Gold aufgewogen wurden und b) jetzt in meine Übergangswohnung nach Solna befördert werden müssen. Aber auf diese Weise muss ich wenigstens nicht das lieb gewonnene Gefühl, schweißtriefend Gepäckstücke durch die Landschaft zu wuchten, ablegen. Am &lt;i&gt;Huvudsta&lt;/i&gt; angekommen überrascht man mich mit folgender Botschaft: receptionen öppet mellan 9-11, måndag t.o.m. fredag, will sagen, ich hab noch keinen Schlüssel, ich komm hier nicht rein. Öffnungszeiten von neun bis elf morgens kennt man ja schon von Indien her, aber selbst dort tarnt man jene Missstände mit Angaben wie 8 am to 6 pm, auch wenn's nicht stimmt. Die Kräfte schwinden spürbar, also mache ich mich auf, mein Hab und Gut bei einem der umliegenden Geschäfte zwischen zu lagern, um dann anschließend an der Uni am anderen Ende der Stadt meinen Wohnungsschlüssel abzuholen. Zunächst stellt man sich etwas quer, doch im dritten Laden habe ich Erfolg. Sowohl mit dem Gepäckabstellen als auch dem Schwedischsprechen; zwei Stunden in Schweden und ich musste mich noch nicht auf demütigende Englischkonversationen herablassen. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreiche ich um 14:40 die Uni, wo ich überaus herzlich empfangen werde. Beim ersten Rundgang durch meine zukünftige Arbeitsstätte fällt vor allem auf, dass die neuen Kollegen nicht nur überaus nett sind, sondern auch wohlklingende und vertraute Namen tragen; in Indien konnte ich mir selbst nach Wochen noch nicht alle Namen der acht (!) Kollegen merken. Einen weiteren Unterschied zu Indien stellen, nicht ganz unerwartet, die Lebenshaltungskosten dar. Mein Kater nimmt mittlerweile unangenehme Züge an, so dass ich den Tag mit einem raschen Abendessen beenden möchte, doch ich brauche fast eine Stunde in dem meiner Wohnung nahe gelegenen Supermarkt, mir eine Grundausstattung aus Salz, Pfeffer, Nudeln, Zwiebeln, Tomaten, Wasser und Bier zuzulegen. Das bangaloreanesische All-Inclusive-Mensa-Programm bot für 65 Rupien (= 1.09 Euro) eine Vierundzwanzigstunden-Verpflegung mit vier Mahlzeiten, meine Flasche Mineralwasser kostet hier umgerechnet 73 Rupien. Ohnehin scheint der Schwede ein gestörtes Verhältnis zu Mineralwasser zu haben. Auf circa zwei Hektar Supermarktfläche wird eine unüberschaubare Anzahl an hochpreisigen, aromatisierten Wassern feilgeboten - Preiselbeere, Mango, Hagebutte, andere Geschmacksrichtungen, deren deutsche Entsprechung ich nicht mal vermuten zu vermag - doch ein einfaches und billiges Wasser soll ich auch nach ausgiebigen Nachforschungen nicht mein Eigen nennen können. Das kommt ganz oben auf meine to-do-Liste: billigen Supermarkt mit Billigwasser finden! Meine Luxusnudeln mit Luxustomatensoße schmecken ziemlich genau so wie normale Nudeln mit normaler Tomatensoße, es ist nun schon fünf Stunden dunkel und so schlafe ich gegen 20 Uhr zum wiederholten Male beim Versuch &lt;i&gt;night on earth&lt;/i&gt; zu schauen ein. Nix gegen Jim Jarmusch, prima Filme, aber es gibt einfach nichts, was mich besser in den Schlaf wiegen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6371767844812872547-1201980451193776976?l=schwedendeska.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://schwedendeska.blogspot.com/feeds/1201980451193776976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6371767844812872547&amp;postID=1201980451193776976' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/1201980451193776976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6371767844812872547/posts/default/1201980451193776976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schwedendeska.blogspot.com/2008/02/saarbrcken-berlin-stockholm.html' title='Saarbrücken-Berlin-Stockholm'/><author><name>Jan Deska</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05495500931454824756</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='29' height='32' src='http://bp3.blogger.com/_DVsaW4R1OVU/R_Fp6m1GcjI/AAAAAAAAAaQ/WpHRNfQpMaE/S220/jd.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
